Archiv der Kategorie: DaWanda

mein Shop bei DaWanda

Erst die Arbeit…

Pflichtbewußt (und diametral entgegengesetzt zum aktuellen Wetter) habe ich erstmal die beiden Schals für den Shop fertig gemacht:

Silberstreif…

Material: Relax von Adriafil (mit 50% Merino). Drei Anläufe hab ich gebraucht, bis das Zopfmuster meinen Vorstellungen entsprach.

Mohairschal „Höllenfeuer“

Der Name für diesen Schal ergab sich zum einen aus den Farben und zum andern aus dem Garn (Bacio von Adriafil), das sich schrecklich verstricken ließ. Die Mohairfäden wickelten sich ständig um die Nadel, und ich kam mir vor wie im Handarbeitsunterricht in der Grundschule, wo man anfänglich noch mit jeder einzelnen Masche seinen Kampf hatte.

Sohnemann war letzte Woche auf Klassenfahrt und hat mir was mitgebracht:

Einen ganzen Koffer voll mit dreckiger Wäsche. Aber nicht nur ich hatte Freude daran, auch Greebo war hellauf begeistert und wäre wohl am liebsten reingekrabbelt. Ich konnte mich nicht entscheiden, welches Foto ich Euch zeigen soll, deshalb so:

Ihr könnt die Fotos anklicken, dann seht ihr mein Muckelchen in groß. Bei dem Bild lache ich jetzt noch:

Oooops, ertappt! Und jetzt geh ich wieder Wäsche aufhängen 😉

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Eins, zwei, viele…

… Schals sind mir in den letzten Wochen von den Nadeln gehüpft, aber keine Angst, ich erspare euch Einzelbilder 😉

Drei weitere Techno-Loops

Die Lady vom See

Zwei Bow-Ties

Es macht Freude, den Shop langsam zu füllen. Auch wenn die Temperaturen dagegen sprechen – der nächste Winter kommt bestimmt 😉

Die letzte Woche war Horror. Der Affe da oben hat sich mal wieder was ganz tolles ausgedacht. Das und keine Zeit führte dazu, daß ich am Wochenende auch nicht wie geplant nach Köln fahren konnte (daß Petra trotzdem gefahren ist, obwohl es eigentlich ihr Geburtstagsgeschenk an mich gewesen war, und einiges mehr führte zu einem Riesenzoff und Funkstille meinerseits). Meine Schwiegermutter liegt seit vorgestern zwar nicht mehr auf der Intensivstation, dafür in Quarantäne, weil sie nun auch diesen Virus (MRSA, danke an Ev für den Hinweis neulich) hat, unter dem meine Mutter schon wochenlang litt. Apropos: Kommende Woche werden die restlichen Möbel aus ihrer Wohnung abgeholt, dann ist dieses Kapitel für immer beendet. Es wird bestimmt die erste Zeit komisch sein, wenn jemand anders da wohnt.

Ich versuchte zu lächeln, mich nicht zu ergeben…

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Blaubeermuffin und Techno-Loop

Viel war die letzte Woche migränebedingt nicht mit mir los. Ich bin nur froh, daß die höllischen Kopfschmerzen und die ständige Übelkeit endlich weg sind. Wir waren heute bei meiner Schwiegermutter, die immer noch an der Dialyse (zwecks Entwässern) hängt, in Heidelberg im Krankenhaus, und sogesehen ging es mir die Tage richtig gut. Alles relativ…

Da ich mich seinerzeit mit der Wolle (Babykid Print von Lana Grossa) in allen Farben eingedeckt hatte, und weil es solchen Spaß macht, diese Tücher zu stricken, hier nochmal eins in lila:

Und – Stichwort: Wollbergabbau – ein Fusselschal in Knatschtürkis wurde auch noch fertig;  mindless knitting kam mir die Tage sehr entgegen. Schlagt mich, aber ich find’s schön 😉

Alles beides im Shop.

Auf der Autofahrt heute hab ich einen zweiten Socken angeschlagen; d.h. demnächst dürfte es  mal wieder was anderes als Schals bzw. Tücher zu sehen geben. Andererseits warten hier noch drei weitere Farben des Fusselgarns…  😉

Ich freu mich richtig, morgen wieder schmerzfrei arbeiten gehen zu können. In diesem Sinne: schönen Start in die neue Woche (auch wenn die Schule wieder anfängt…)!

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Mein Schal-Coming-Out

Nachdem in den vergangenen Tagen einige Promis ihr Coming-Out hatten, will ich mich hier auch mal outen. Es geht um Schals. Ich liebe Schals. Mehr noch: ich brauche sie. Eigentlich bin ich erst vollständig angezogen, wenn ich einen Schal um den Hals habe. Ohne Schal oder Tuch fühle ich mich nackig. Einfarbige, bunte, lange, kurze, breite, schmale… ich mag sie alle. Geknotet, geschlungen, drapiert –  ganz egal. Ich kann nicht mal behaupten, daß ich das bewußt als Stilmittel einsetze. Ich brauch das einfach 😉

Umso erstaunlicher, daß ich bis dato so relativ wenig Schals in meinem Strickerleben hergestellt habe, oder? Theoretisch sind Schals mit relativ wenig Aufwand in relativ kurzer Zeit zu stricken. Und sie haben einen Vorteil: sie passen immer. Kein Schal kann zu klein oder zu groß sein. Es kommt nur auf das passende Outfit an. Nunja, praktisch habe ich mir überlegt, diese Schalsucht noch weiter auszuleben und habe mich dazu entschlossen, für meinen Dawanda-Shop nur noch Schals und Tücher zu stricken. Namensbänder waren schnell geordert, die ersten Schals waren fertig, bevor die Etiketten eintrafen. Und seit gestern sind sie online. Ich lasse jetzt einfach mal die Bilder sprechen 😉

Walking on Sunshine

Durch dick und dünn

Salt ’n Pepper

Over the Rainbow

Design by Rewollution 😉

Genügend Wolle ist ja noch vom Laden vorhanden, und ich habe tausend Ideen für neue Schals im Kopf. Und so kann ich jetzt zukünftig immer abwechselnd Socken und Schals stricken. Ich freu mich drauf 😉

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Ich hab’s getan ;-)

Schon lange schleiche ich bei Dawanda um einen eigenen Shop herum, aber irgendwie hat immer noch ein Fitzelchen gefehlt, es in die Tat umzusetzen. Mehrer Faktoren haben nun dazu geführt, daß ich es doch getan habe:

  • Zum einen platzt mein Kleiderschrank so langsam aber sicher aus allen Nähten. Dieser Kleiderschrank ist fünftürig und eigentlich recht groß. Wenn ich ehrlich bin, beherbergt besagter Kleiderschrank aber eine Menge selbstgemachter Sachen, die mir nicht mehr passen auf wundersame Weise geschrumpft sind und/ oder die ich damals für den Laden gestrickt habe, und die mir persönlich – wenn ich sie trage – nicht gefallen
  • Zum andern wachsen meine Wollberge und erreichen so langsam unüberschaubare Höhen. Würde ich daraus nun Sachen für mich stricken, hätte ich in unter Punkt eins erwähntem Kleiderschrank ja gar keinen Platz dafür 😉
  • Schlußendlich war es eine Freundin (grins mal zu Tini rüber), die selber mit dem Gedanken spielt, einen Dawanda-Shop aufzumachen, die mich mit ihrem Elan dermaßen mitgerissen hat, daß es plötzlich gar keinen Grund mehr gab, es nicht selbst zu tun.

Ich habe heute vormittag angefangen, meine selbstgestrickten Klamotten zu sichten, zu sortieren und zu fotografieren. Dann hab ich mir schnell ein Banner gebastelt und das ist das Ergebnis:

(Klick auf’s Bild bringt dich direkt in den Shop)

Ich finde die Seite wirklich klasse und natürlich hab ich mich vorher umgesehen, was es sonst noch an selbsgestricktem und -gehäkeltem so gibt. Dabei sind mir zwei Sachen negativ aufgefallen.

Zum einen kann ich nicht verstehen, daß man dort industriell hergestellte Garne verkauft (das widerspricht der Intention der Seite) und zum andern wundere ich mich, wie günstig manche ihre Sachen verscheuern. Ich gebe zu, es fällt mir auch nicht leicht, für Selbstgestricktes einen Preis zu benennen, aber ich finde es absolut nicht okay, wenn ein Pulli beispielsweise für einen Preis verhökert wird, der gerademal den Materialpreis widerspiegelt, wenn überhaupt. Schätzen diese Leute ihre Arbeit selbst nicht?

Verkaufen um jeden Preis? Finde ich nicht okay. Ich finde, designen und handarbeiten ist eine Kunst. Klar kann man hier nicht mit Stundenlohn kalkulieren, sonst käme man auf astronomische Preise, aber für umsonst stricke ich auch nicht, ganz ehrlich. Deshalb ärgert es mich, daß manche Leute mit ihren Dumpingpreisen den Wert von selbstgefertigten Stücken kaputt machen.

Oder seh ich das falsch? Findet ihr, ich bin zu teuer? Zu billig? Oder ist das generell typisch deutsch, so zu fragen, denken, handeln? Oder sind uns die andern (Beispiel) auch hier mal wieder ein paar Schritte voraus (bezogen auf Darstellung, Preis und Artikel)?

Huch, jetzt hab ich mich richtig in Rage geschrieben. Dabei wollte ich doch nur meinen neuen DaWanda-Shop mit euch feiern 😉 Schaut doch mal rein, ich freu mich über euern Besuch. Und über konstruktive Kritik. Auch, was die Preisgestaltung betrifft 😉

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